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Österreichische Wasserrettung - Landesverband Wien

Fließwasserretterkurs 2013


Vom 20.-22.09.2013 fand in Graz eine bundesländerübergreifende Ausbildung im Bereich Fließwasser statt.

Als Ausbildungsort diente die Mur im Bereich Graz. Mit insgesamt mehr als 30 Teilnehmern und über 30 Ausbildnern aus mehreren Landesverbänden handelte es sich dabei um den bisher größten, in der Steiermark durchgeführten Fließwasserretterkurs.

Auch der Landesverband Wien entsandte vier Teilnehmer (Alexander Sturm, Stefan Gabriel, Martin Schwager und James Hodza), die im Rahmen dieses Wochenendes erfolgreich die Ausbildung zum „ÖWR Fließwasserretter“ absolvierten.

Der Weg dahin stellte sich allerdings als sehr anspruchsvoll und anstrengend heraus.

Der Freitag startete zu Mittag noch relativ gemütlich mit mehreren Theorievorträgen. Hier lernten die Teilnehmer die Grundlagen und Richtlinien des Wildwasser-Einsatzdienstes, das Erkennen und Reagieren auf Gefahren und Hindernisse im fließenden Gewässer, sowie die wichtigsten Knoten und Handzeichen. Abgerundet wurden die Theorievorträge noch mit praktischen Wurfsackübungen im Trockenen.

Der Samstag startete dann um 06:00 mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor es an die ersten praktischen Übungen in die Mur ging. Am Vormittag lernten die Teilnehmer die richtige Schwimmtechnik im Fließwasser, das Retten mittels Seilsicherung oder Wurfsack, sowie das freie Retten ohne Hilfsmittel. Am Nachmittag galt es, das bisher Gelernte zu perfektionieren. Im Stationsbetrieb lernten die Teilnehmer außerdem das Bauen einer Seilfähre, das Handling des Panikverschlusses sowie das richtige Springen aus großen Höhen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es nach Einbruch der Dunkelheit noch ein drittes Mal an diesem Tag in die Mur. Mit Knicklichtern ausgestattet mussten die Teilnehmer in der Dunkelheit die Mur queren und an mehreren Stationen beweisen, dass sie das bisher Gelernte auch unter erschwerten Bedingungen anwenden können. Gegen 21:30 Uhr war dann auch diese Hürde erfolgreich überstanden.

Am Sonntag waren die Teilnehmer dann auf sich alleine gestellt. Die Ausbildner hielten sich als „stille Beobachter“ im Hintergrund, während die Teilnehmer selbst die Gruppenführung übernehmen und in unterschiedlichen Prüfungsstationen noch einmal selbstständig alles Gelernte umsetzen mussten.

Besonders herzlich bedanken möchten sich die Teilnehmer aus Wien für das gut gestaltete Umfeld, vor allem für die perfekte Versorgung vom Frühstück, Mittagessen, Abendessen bis zum warmen Tee nach dem Nachtschwimmen!

 

Text: James Hodza

Erstellt von: Tina Steindl