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Österreichische Wasserrettung - Landesverband Wien

Kombinierte Suchübung in der Neuen Donau


Am Freitag, 10.08.2018, fand bei der Brigittenauer Brücke in der Neuen Donau eine gemeinsame Suchübung der Referate Nautik und Tauchen statt.



Die Neue und die Alte Donau sind jene Gewässer in Wien, in denen am häufigsten Sucheinsätze für die ÖWR Wien anfallen, daher ist es sinnvoll, dort auch unter Realbedingungen zu üben. Da Suchgebiete oftmals nur grob eingrenzbar sind und eine große Fläche umfassen, sollte man die Fläche markieren. Vertreter des Referats für Nautik übten daher den Umgang mit Leinen und Bojen und das Ausbringen derselben.

Bis das Suchgebiet markiert ist, können SchnorcheltaucherInnen eine erste Oberflächensuche durchführen. Derzeit ist die Sicht aber auf etwa 1,5m begrenzt. Um eine lebensgroße Puppe auf dem Boden sehen zu können ist daher ein Abtauchen auf 2-3m erforderlich.

Ebenfalls rasch und mit zwei GerätetaucherInnen ohne viel Aufwand durchführbar, ist eine Kreiselsuche wenn das Suchgebiet punktuell sehr genau eingrenzbar ist. Schließlich wurden Suchketten mit mehreren TaucherInnen gebildet, die entlang der ausgebrachten Grundleinen ein größeres Suchgebiet abtauchten. Dabei müssen die TaucherInnen untereinander kommunizieren, die Gruppe muss geordnet und koordiniert vorgehen. In der Neuen Donau ist das bei schlechter Sicht und starkem Bewuchs durchaus eine Herausforderung.

Alle Übungen wurden erfolgreich absolviert und die Kommunikation zwischen den beiden Referaten hat sehr gut funktioniert. Weitere gemeinsame Übungen werde folgen.











Text: Inga-Malin Simek
Erstellt von: Cornelia Stadler